Samstag, 31. Mai 2014

Lanas Tomatensoße nach "Miracoli Art"

Eingestellt von Lana Silny um 22:02
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Ihr Lieben,

Wer schon ein bisschen in meinem Blog gestöbert hat, weiß, dass ich ungern Fertigsachen esse. Zum einen lege ich auf gesunde Ernährung ziemlich viel Wert, zum anderen vertrage ich vor allem Geschmäcksverstärker und Süßstoffe so gar nicht. Gut, in der guten, alten Miracolisoße, mit der wir wohl alle groß geworden sind, befindet sich zum Glück keines von beidem, dennoch wollte ich meine eigene Variante davon ausprobieren.

Heute hab ich einmal wieder einen Topf auf Vorrat gekocht und möchte euch deshalb mein Rezept nicht vorenthalten.

Das braucht ihr alles dazu:

  • Einen Bund Stangensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Öl (Welches ihr gerne möchtet. Ich nehme gerne Bio Bratöl, da man es hoch erhitzen kann)
  • 1,5 l passierte Tomaten
  • Oregano
  • Salz
  • Zucker
  • 200 ml Wasser

  1. Ihr putzt die Stangensellerie und schnibbelt sie in ganz kleine, feine Stückchen. Ich weiß, das ist eine Menge Arbeit, aber es lohnt sich. Je nach Geschmack könnt ihr so viel Sellerie wie ihr möchtet in die Soße geben. Für den Anfang würde ich euch aber raten, lieber ein wenig weniger als zu viel zu nehmen, da der Geschmack doch sehr intensiv ist. Ich nehme immer die ganze, denn ich lieeebe dieses Gemüse. Allein schon der Duft, der ausströmt, wenn man sie schneidet, ist herrlich ;-)
  2. Nun schält ihr die Zwiebel und schneidet sie klein. Den Knobi schält ihr.
  3. Erhitzt etwas Öl in einem Zopf, der genügend Fassungsvermögen hat.
  4. Dünstet die Zwiebel und presst den Knoblauch dazu. (Nicht zu heiß, sonst wird der Knoblauch bitter.)
  5. Nun kommt die Stangensellerie dazu ... Allesmschön andünsten
  6. Das Ganze mit den passierten Tomaten und ca 200 ml Wasser ablöschen
  7. 2 TL Salz und 1 TL Zucker dazugeben.
  8. 2 EL Oregano dazugeben
  9. Alles umrühren und sobald es das erste Mal aufgekocht ist, auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen
  10. Abwarten :-) ......... Ich lasse mein Sößlein ja immer 1-2 Stunden kochen, da ich der Meinung bin, dass es dann am besten schmeckt, allerdings muss das nicht sein
  11. Nun könnt ihr nochmal nachwürzen. Ich mache dies meistens mit Salz, manchmal ein wenig Gemüsebrühe. Aber viel braucht es meistens nicht.

Sobald die Soße erkaltet ist, fülle ich sie in TK- Gefäße ab und friere sie ein. Natürlich kann man sie zB auch in Einmachgläser füllen.

GUTEN APPETIT!

Eure Lana

Sonntag, 18. Mai 2014

Review: Hansaplast regenerierende Fußcreme

Eingestellt von Lana Silny um 16:24
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Ihr Lieben,

vor ein paar Wochen hatte ich das Glück, die regenerierende Fußcreme von Handaplast testen zu dürfen. Dieses Mal wurde mir das Produkt also vom Hersteller bereitgestellt...

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich ich riesig gefreut habe, dass ich im Testteam mit dabei war. Ich weiß, bei Fußcreme klingt das vielleicht etwas komisch. Die meisten Frauen würden sich wohl bei Nagellack, Schminke oder Produkten, die etwas "sexier" sind, vor Freude überschlagen. Bei mir ist das vielleicht etwas anders, denn ich habe leider eine Problemhaut der etwas anderen Art. Seit ich denken kann, ist meine Haut derart trocken, dass ich fast am Verzweifeln bin. Viel eincremen, gar nicht eincremen, viel Feuchtigkeit, viel Fett. Ich habe so gut wie alles ausprobiert. Natürlich war ich auch bei diversen Ärzten. Fazit: Die trockene Haut ist leider eine Begleiterscheinung meiner Grunderkrankung. Ändern (also dass die Haut sich verändert) kann ich leider nichts. Postiver Nebeneffekt: Ich kenne keine Pickel. Die hatte ich nicht einmal als Teenie. Negativer Nebeneffekt: Trocken, trocken, trocken ... Spannungsgefühl, Trockenheitsfältchen und jucken, bis hin zum Aufplatzen.

Wenn ich nun zusammenrechne, was ich all die Jahre für das Ausprobieren diverser Gesichts-, Hand-, Körper- und auch eben Fußcremes ausgegeben habe, wird mir ganz anders. Zusammengerechnet wäre das mindestens ein Luxusurlaub. Wahrscheinlich sogar mehrere ... :-( Also verdränge ich den Gedanken mal wieder gaaaaanz schnell.

Aber es bringt ja alles nix, Frau will schließlich gepflegt sein - also hieß es weitersuchen. Meine Füße trifft es natürlich immer doppelt, denn mal abgesehen davon, dass ich sie als Körperteil nicht unbedingt leiden kann (nicht nur meine, ich finde Füße generell hässlich - bei jedem), werden meine bemitleidenswerten Treter auch noch täglich mindestens 10 Stunden in Pumps gesteckt. Meiner Arbeit sei Dank.

Ich glaube, so langsam kann man nachvollziehen, warum ich mich über diese Testcreme so gefreut habe, oder? :-)

Aber kommen wir zum Test ...

Duft:

Ich muss zugeben, vom Geruch der Creme war ich erst einmal überrascht. Meistens riechen Fußcremes nach Arztpraxis oder Latschenkiefer, beziehungsweise erinnern mich irgendwie an Kräuterbäder. So richtig gut hat noch keine gerochen, die ich ausprobiert habe. Diese allerdings tut es. Der Duft ist frisch und angenehm, dennoch nicht aufdringlich. Ich würde ihn sogar in einer Bodylotion akzeptieren.

Konsistenz:

Auch hier bin ich positiv überrascht ... Die Konsistenz erinnert mich eher an eine leichte Bodylotion als an eine Creme.

Auftragen:

Funktioniert wunderbar. Man muss zwar auch hier die Creme ein wenig einmassieren, aber das mache ich persönlich mit Fußcreme sowieso.

Einziehen:

Mein einziger Kritikpunkt. Es bleibt ein Film auf dem Fuß. Für mich persönlich ist das etwas, über das ich hinwegsehen kann, wenn der Rest stimmt ... Aber schnell zieht sie leider wirklich nicht ein.

Wirkung & persönliches Fazit:

Ich bin restlos begeistert! Meine Füße sind streichelzart. Kein Jucken mehr aufgrund der Trockenheit, keine Allergie, rein gar nichts. Und das sogar, obwohl ich die Creme nur 1 x am Tag nach dem Duschen benutze, und nicht - wie auf der Packung angegeben - 2 x täglich. Für mich eine absolute Empfehlung! TOP! ich persönlich werde die Creme sehr gerne nachkaufen!


Herzliche Grüße,


Eure Lana

Dienstag, 13. Mai 2014

Juwelkerze

Eingestellt von Lana Silny um 06:30
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Ihr Lieben, 

vor ein paar Tagen habe ich etwas entdeckt, das ich unbedingt ausprobieren musste. Zum einen, weil ich von der Idee an sich total angetan war. Ich wusste nämlich nicht einmal, dass es so etwas gibt, zum anderen, weil es zwei Dinge, die ich liebe, miteinander verbindet. Und zwar: Kerzen und Schmuck. 

Wovon ich rede, sind "Juwelkerzen" ... Ich selbst hab erst einmal die Stirn gerunzelt und gedacht "Hä, wasn das?"

Kurz gesagt: Eine Art Überraschungsei für große Mädels ...

Ganz simpel erklärt, bekommt man eine Kerze, in die ein Schmuckstück eingegossen ist. Man kann vorab auswählen, was für eine Art von Kerze man möchte, welcher Duft verströmt werden soll und auch, welches Schmuckstück sich darin befinden soll. 

Folgende Schmuckstücke stehen zur Wahl:

- Ohrringe
- Anhänger (ohne Kette)
- Ring

Material: 

Entweder Silber (925)
oder Gold (18K)

--> Hierauf hat man allerdings keinen Einfluss. Man kann das Material vorher nicht wählen.

Folgende Duftrichtungen gibt es:

Happy Birthday
Erdbeer Cupcake
Saftige Wassermelone
Cookies & Creme
Kuschel Kerze
Ich liebe dich
Pinke Kirsche
Cremige Vanille
Ice Cream Orange
Saftiges Zitronengras
Passion Fruit
Koskos Traum
Zuckerwatte

(Auflistung ohne Gewähr)

Preis: Je nach Kerze und Inhalt zwischen 13,00 und 25,00 Euro 


Man hat keine Ahnung, welches Schmuckstück sich in der Kerze befindet. Auch der Wert der einzelnen Überraschungen varriert, den laut Hersteller bekommt man mindestens 10 EUR für sein Geld, allerdings sind auch Schmuckstücke von bis zu 250 EUR darin zu finden. 








Gleich gehts weiter, ich möchte euch erst mal die Bilder meiner Bestellung zeigen. 


Handhabung:

Ist recht einfach. Anzünden, abwarten und dann das Schmuckstück, das wirklich sehr gut verpackt ist, aus der Kerze pulen. Ich hatte ja zuerst Zweifel, ob nicht doch etwas Wachs an das Geschmeide gelangt, aber keineswegs. Mein Ring war zuerst in ein Plastiksäckchen, dann in Alufolie eingepackt. 






Mein Pros:


- Tolle Idee, die ich so seither noch nirgends gesehen habe.

- Alle Kerzen sind handgemacht und hochwertig

- Preise halten sich noch im Rahmen. Für hochwertige Kerzen gibt man auch so zwischen 10 und 30 Euro aus und in diesen hier befindet sich sogar noch ein Schmuckstück drin. 

- Super Geschenkidee. Vor allem für Menschen, die schon alles haben. Oder für "Mädchen" wie mich 

- Schön, um sich selbst einmal eine kleine Freude zu machen (so wars nämlich bei mir)

- Ich sag nur, wie oben schon beschrieben: Überraschungsei für Mädels. Spannung und Freude. Spiel vielleicht nicht so ganz ....

Meine Kontras:

- Der Duft Kuschelkerze ist schon ziemlich penentrant. Außerdem erinnert er

mich weniger an "frische Wäsche", sondern mehr an "aufdringliches Männerparfum". Nicht ganz so meines. (Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich die anderen Düfte noch nicht ausprobiert habe und das alles Geschmackssache ist). Das nächste Mal werde ich einfach bei den Klassikern bleiben.


- Leider kann man beim Ring keine Ringgröße aussuchen. Laut Hersteller werden hier "gängige" Ringgrößen verwendet, was dann beim Auspacken zur Enttäuschung führen kann, weil der Ring zu groß oder zu klein ist. Mein Ring
passt mir zB am Ringfinger nicht, würde allerdings am Mittelfinger passen, wofür ich ihn jedoch wieder zu filigran finde. Ist aber kein Problem. Entweder ich schenke den Ring meiner Kusine, oder ich probier mal meine neu erworbenen "Ringkissen" aus, mit denen man den Ring eine Größe kleiner machen kann. 



Mein Fazit:

Super geniale Idee. Ich selbst werde mir die Website abspeichern und ganz sicher noch einmal der ein oder anderen Freundin eine Freude damit machen. Ein Geschenk war in meiner Bestellung sogar mit dabei. Für wen diese Kerze ist, verrate ich aber nicht, denn die Empfängerin liest auch meinen Blog. 

Was mir noch wichtig ist:

Ich bekam die Kerzen weder gesponsert, noch habe ich sonst irgend einen Vorteil davon. Ich habe alle bestellten Kerzen selbst bezahlt. Ich schreibe den Post nur, weil mir die Idee gefällt und ich wirklich begeistert davon bin. Sollte ich einmal ein Produkt gesponsert bekommen, so werde ich immer darauf hinweisen.



GUTSCHEINCODE:

Wer gerne dort bestellen möchte, kann mir eine e-mail schreiben und bekommt von mir dann einen Code für einen 10% Gutschein für die erste Bestellung. Zögert nicht, ich teile ihn euch gerne mit, weiß allerdings nicht, ob ich ihn so einfach im Internet verbreiten darf. Daher die Bitte mit der E-mail. Die 10 % gelten auf das ganze Sortiment, außer auf bereits reduzierte Ware.

E-mailadresse: lana.silny@googlemail.com 

Homepage Juwelkerze: www.juwelkerze.de

Liebe Grüße

eure Lana

Dienstag, 6. Mai 2014

Seltsames Balzverhalten im Frühling

Eingestellt von Lana Silny um 20:19
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Nach einem einschlägigen Erlebnis habe ich mir mal wieder ein paar Gedanken gemacht. Über den Frühling, das Cabriofahren und Männer. Und um alles zusammen…

Ich fahre Cabrio. Ich gehöre ich bereits seit acht Jahren zum Kreis der "Oben ohne Fahrer“ und will mein geliebtes "Heiliges Blechle" auch nicht mehr missen. Meine Liebe zu diesem Freiluftspaß geht sogar so weit, dass ich nie wieder eine andere Art von Auto besitzen möchte.

Jeden Frühling seit acht Jahren fällt mir jedoch immer wieder diese Sache auf:

Ich sitze in meinem Auto. Das Dach ist geöffnet, der Fahrtwind streift mein Haar, die Sonnenbrille sitzt auf meiner Nase und ein paar Sonnenstrahlen kitzeln mich hier und da. Ich bin glücklich. In den meisten Fällen komme ich

dann irgendwann in einen Stau, der es allerdings nicht schafft, mir meine Laune zu vermiesen. Das Dach ist ja offen, so leicht kann mir da also keiner was.

Was nun kommt, kennen sicher viele meiner Leser. Neben der Spur, auf der man sich befindet, existieren noch ein oder zwei zusätzliche Spuren. Die Fahrer überholen sich im Schneckentempo immer wieder gegenseitig und zwangsläufig blickt man irgendwann dem Leidensgenossen auf dem Asphalt zu seiner Rechten oder Linken ins Gesicht.

Es ist mir jedoch aufgefallen, dass sich genau diese Situation je nach Jahreszeit gewaltig unterscheidet. Ich meine damit nicht, dass wir Menschen bei gutem, sonnigem Wetter besser gelaunt sind. Nein, mit Unterschied meine ich, dass ein Teil der männlichen Autofahrer Stilaugen bekommt, wenn mein Dach im Kofferraum verstaut ist. Binnen Bruchteilen von Sekunden verwandeln diese Herren sich dann in etwas, das selbst Don Juan vor Neid erblassen lassen würde.

Nein, wirklich, ich übertreibe nicht. Da wird gegafft, geflirtet und gesabbert und manchmal werden noch ganz andere Dinge getan. Meistens ist das Ganze aber ziemlich lustig und superamüsant.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich umwerfend aussehe. Auch nicht, dass ich sämtliche männliche Wesen umgehend in den Bann ziehe, wenn meine topmodelmäßige Erscheinung einmal nicht komplett vom Blech verhüllt ist. Ich behaupte sogar das Gegenteil. Dieses Phänomen hat rein gar nichts mit mir zu tun. Es ist völlig Wurst, wer da am Steuer sitzt und wie man aussieht. Ich habe manchmal das Gefühl, dass allein ein offenes Cabrioverdeck einige männliche Exemplare dazu veranlasst, für ein paar Augenblicke ihr Hirn abzuschalten. Meistens bringen mich derartige Reaktionen zum Lachen und das war es auch schon. Schließlich ist lachen gesund und der Tag startet so ein wenig leichter. Manchmal aber bleibt selbst mir vor Überraschung der Mund offen stehen. So wie heute.

Frau Silny fuhr auf der rechten Spur in Richtung Arbeitsstelle. Auf den Stau hatte ich mich schon eingestellt, auf die aufgekommenen sechzehn Grad Celsius nicht. Schließlich zeigte das Thermometer in meinem Auto gerade einmal die Hälfte an, als ich zuhause losgefahren bin.

Ein wirklicher Cabriofahrer macht bei diesem Wetter natürlich sofort das Dach auf. Gesagt, getan. Und dann? Dann passierte genau das, was ich ein wenig weiter oben beschrieben habe.

Nachdem mich an diesem Morgen die Augenbrauen des dritten Herrn über die Ränder seiner Sonnenbrille gegrüßt hatten, blickte ich in meinen Seitenspiegel. Eine Familienkutsche mit getönter Heckscheibe rollte heran. Meine Aufmerksamkeit galt an sich gar nicht diesem Auto, sondern dem Motorrad, das sich zwischen unseren beiden Spuren hindurchquetschte. Ich liebe nämlich Motorräder, weswegen ich ihnen im Stau gerne ein bisschen Platz mache. Dann glitt mein Blick unbeabsichtigt trotzdem nach links und das bekannte Bild bot sich mir.

Ein Herr, wohl Mitte, Ende dreißig und im feinen Zwirn, blickte mich an. Sogleich schickte er mir sein bestes Zahnpastalächeln, zog die Sonnenbrille ein Stückchen nach unten, zwinkerte mir zu und schaute dann wieder in Richtung Windschutzscheibe.

Für gewöhnlich hätte ich die Augen verdreht oder gelacht und mich wieder dem Schriftzug auf dem LKW vor mir gewidmet. Es war ja nicht so, dass ich diesen nicht schon ungefähr dreißig Mal heute Morgen gelesen hatte ... Dann aber runzelte ich die Stirn. Meine Neugierde war geweckt. An dem hinteren Fenster befand sich etwas. Nach genauerem Betrachten stellte sich heraus, dass es sich um diese seltsamen Sonnenschutzteile mit Saugnapf handelte. Ich frage mich zwar immer wieder, ob die Dinger wirklich was bringen, oder ob der Nachwuchs sie nur cool findet, aber das ist ja auch völlig egal. Ich fand die Teile noch nie besonders schön, aber dieses Exemplar war wirklich potthässlich. Rosa, mit jeder Menge Glitzer und etwas darauf gepinselt, das wohl mit viel Optimismus im Blick eine Prinzessin darstellen sollte. Alles klar. Der Herr hatte also zumindest ein Kind.

Noch immer blieb mein Blick wie gebannt an der Familienkutsche mit dem außergewöhnlichen Fensterschmuck hängen. Langsam rollte sie noch ein Stückchen weiter an mir vorbei und ich war fast so weit, mich wieder von dem Anblick trennen zu können. Doch es war zu spät. Seine Heckscheibe offenbarte sich mir in ihrer vollen Schönheit.

Zwei riesige Aufkleber sprangen mir ins Auge. Maya-Kimberley. So hieß offensichtlich die stolze Besitzerin des pinken Ungetüms, das sich ein paar Augenblicke zuvor in meine Netzhaut gebrannt hatte. Aber nicht nur das: Maya-Kimberley war nicht alleine. Sie befand sich nämlich in der glücklichen Lage, auch noch einen Bruder names Lennox-Harvey vorweisen zu können. Das war aber noch nicht alles. Nein. Natürlich  nicht, denn die Familie war erst mit Hund "Chichi" komplett.

Ich traute mich nicht, darüber nachzudenken, um was für eine Hunderasse es sich bei Chichi wohl handeln mochte. Um einen Schäferhund wahrscheinlich eher nicht, oder? Nein. Ich musste mich konzentrieren, um noch einmal alle Fakten in ihrer Gesamtheit zu betrachten.

Für gewöhnlich hätte ich mich wohl über die furchtbaren Kindernamen aufgeregt. Vielleicht hätte ich auch den Kopf darüber geschüttelt, dass meine Mitmenschen ständig der Meinung sind, diese Aufkleber mit den diskussionswürdigen Namen ihrer Kinder aufs Auto kleben zu müssen. Vor allem, dass sie dann auch noch in ihrer grenzenlosen Arroganz davon ausgingen, dass dies irgendjemanden überhaupt interessierte. Aber nein, mir schoss folgendes durch den Kopf:

Was bildete sich der sonnenbebrillte Typ eigentlich ein? Eine Familienkutsche unter dem Hintern, seltsame, eindeutig Kindern zugehörige, Dekoartikel an den hinteren Scheiben und eine Familie inklusive Hund im Schlepptau. Nun ja, Letzteres zumindest auf der Heckscheibe. Generell spricht gegen all diese Fakten nichts. Ganz im Gegenteil.

Allerdings fühlte sich unser kleiner Aushilfs-Don Juan allem Anschein nach völlig

anders. Sein Benehmen glich dem eines Single-Mannes in einem BMW-Cabrio oder einem Porsche. Oder in überhaupt einem Auto, das halbwegs sportlich und sexy war. Irgendwie stimmte das Bild, das der Kerl von sich hatte, mit der Realität so gar nicht überein. Mich wunderte auf einmal, dass ich nicht noch laute Bassklänge aus seinem Auto vernahm.

Nun waren meine Gedanken bei der Mutter von Maya-Kimberley und Lennox-Harvey. Sie tat mir leid. Ob sie wusste, wie ihr Angetrauter sich aufführte, wenn er morgens auf dem Weg zur Arbeit war? Ob er wirklich glaubte, dass Frauen auf diese Masche ernsthaft hereinfallen würden?

Und trotzdem, irgendwie hatte der Herr sein Ziel erreicht: Er blieb mir im Kopf. Er hat mich verblüfft und für einen ziemlich langen Moment sogar sprachlos gemacht. Sicher, vielleicht auf eine völlig andere Art und Weise als von ihm geplant, und mit einem komplett gegenteiligen Ergebnis. Aber hey, trotzdem: Dass mir die Worte fehlen, schafft so schnell für gewöhnlich keiner ...

Liebste Grüße

eure Lana                                                                                                                           

Samstag, 12. April 2014

Chaosbraut: Neue Rezi von Lielan reads

Eingestellt von Lana Silny um 14:40
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Ihr Lieben, 

gestern Abend wurde ich von der lieben Lielan von Lielan reads angeschrieben und sie hatte ganz tolle Neuigkeiten im Gepäck: Meine Chaosbraut wurde von ihr rezensiert. 

Am liebsten hätte ich mich sofort an den PC gesetzt und "die frohe Botschaft" über meinen Blog, Facebook, Twitter und wie sie alle heißen, verbreitet. Zumal die Rezi einfach so toll geschrieben war und Lielan wirklich total von meiner Chaosbraut begeistert zu sein scheint. 

Da wir aber Besuch hatten (der Lielans Rezi auch gleich lesen wollte, hihi), habe ich dies auf heute verschoben. 

Wenn ihr Lust habt, schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei ... Etwas zu stöbern lohnt sich dort sowieso ;-)

Ich möchte mich natürlich ganz herzlich bei Lielan für ihre supertolle Rezi bedanken. Ich habe mich wirklich riesig gefreut und ich bin richtig happy, dass ihr mein Büchlein so gut gefallen hat!

Hier gehts lang: Chaosbraut Rezension Lielan reads

Herzliche Grüße, 

eure Lana


Montag, 7. April 2014

Tolle Neuigkeiten - Anthologie

Eingestellt von Lana Silny um 22:13
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Ihr Lieben,

heute hab ich einmal wirklich super tolle Neuigkeiten!

Anfang des Jahres hatte ich bei einer Ausschreibung des Oldigor Verlages mitgemacht. Genauer gesagt handelte es sich um Kurzgeschichten (eine pro Autor) für eine Jugendbuch Anthologie mit dem Namen "Freche Mädchen & Große Liebe". Die Deadline war ziemlich passend am Valentinstag :-)

Heute wurden dann die Namen der Autoren, die es in die Anthologie geschafft haben, auf der Verlagshomepage bekannt gegeben. Und nun haltet euch fest: ICH BIN MIT DABEI! Ich freu mich rieeeeeeeesig! Es gingen wohl über 160 Geschichten dort ein. Dass ich nun eine der Glücklichen bin, deren Geschichte veröffentlicht wird, freut mich angesichts der vielen Zusendungen noch ein bisschen mehr.


Hier könnt ihr alles nachlesen und selbstverständlich halte ich euch auf dem Laufenden!

http://www.oldigor.de/ausschreibungen-1/freche-mädchen-und-große-liebe/

 



Herzliche Grüße, eure Lana

 

Sonntag, 6. April 2014

Umami Paste

Eingestellt von Lana Silny um 18:57
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Ihr Lieben,

vor ein paar Wochen bin ich online zufällig einer Umamipaste begegnet, die von einer Köchin für teures Geld vertrieben wurde. Ich kannte das Ganze eigentlich schon davor, allerdings löste diese erneute Begegnung in mir aus, dass ich mich an etwas erinnerte: Ich hatte die Umami-Paste doch längst selbst herstellen wollen!

Erklärung zu umami:

Das Wort an sich ist Japanisch und bedeutet so etwas wie "wohlschmeckend, herzhaft, köstlich". In Japan wird so allerdings auch der fünfte Geschmackssinn neben süß, sauer, salzig und bitter bezeichnet. Zustande kommt dieser Geschmack durch die Aminosäure Glutaminsäure und ist z.B. in Lebensmitteln wie Tomaten, Käse, Oliven enthalten.

Wird Glutaminsäure künstlich hergestellt, heißt es Glutamat. Genauer gesagt: monosodium L-glutamate (MSG) oder Mononatriumglutamat.

Dieser Geschmacksverstärker ist sicher einigen von euch bekannt. Auf Glutamat an sich möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Da lasse ich jedem seine eigene Meinung, was man davon hält, und ob man dieses Produkt in seinem Speiseplan akzeptiert oder nicht.

Ich persönlich akzeptiere es nicht, denn ich bin hochgradig allergisch dagegen. (Richtig ausgedrückt ist es eigentlich eine Unverträglichkeit, da der Körper direkt auf die Substanz reagiert und nicht, wie bei einer Allergie, über das Immunsystem). Mir hat Glutamat nicht nur einmal einen Besuch beim Allergiologen inklusive nachfolgender Cortisontherapie eingebracht. (Wenn ihr genauer wissen wollt, welche Symptome der Stoff bei mir auslöst, am Ende des Textes habe ich euch einen Link einkopiert).

Für mich bedeutet meine Nahrungsmittelintoleranz seit Jahren vor allem eines: Sämtliche Zutatenlisten irgendwelcher Covenienceprodukte aufmerksam durchlesen. Ich rede hier natürlich nicht von Fertigpizza oder ähnlichem, denn das kommt bei uns sowieso nicht auf den Tisch. Mir geht es um Produkte wie: Gemüsebrühe, Grillsoße, Wurst, ... Einfach alles, das man nicht selbst macht. Leider kann man hier auch nicht einmal auf Bioprodukte setzen (Ausnahmen bestätigen die Regel), oder auf die "tollen" Aufdrucke der Hersteller, die da heißen: "Ohne künstliche Geschmacksverstärker".

In beidem findet man dann nämlich anstatt Glutamat den Stoff "Hefeextrakt". Den ganzen chemischen Prozess jetzt zu erklären, wäre viel zu umfangreich, aber: Hefeextrakt wird aus Hefe gewonnen, wie der Name schon sagt. Deshalb ist er auch kein "künstlicher" Geschmacksverstärker. Bei der Autolyse von Hefe entsteht Glutaminsäure. Die Salze der Glutaminsäure sind dann Glutamate.

Schwant euch etwas? :-) Richtig. Ob künstlich oder aus Hefe gewonnen, das ist Lanas Körper völlig egal - das Resultat ist das selbe. Glutamat ist eben Glutamat.

Im Laufe der Jahre bekommt man so seine Routine. Das meiste mache ich mittlerweile selbst, außerdem habe ich doch zwei Gemüsebrühemarken ohne Glutamat gefunden, selbst Alnatura hat mittlerweile eine hefefreie Variante.

Soweit also mein Glutamat- / Hefeextraktdilemma als Hintergrund.

Um aber noch einmal auf die Umamipaste zurückzukommen: Natürlich hat mich interessiert, wie diese wohl schmeckt. Da ich auf keines der Lebensmittel reagiere, wollte ich also einmal die wirklich natürliche Variante des Geschmacksverstärkers ausprobieren. Ich darf auch gleich vorwegnehmen: Ich musste nicht zum Arzt ;-)

Folgende Lebensmittel habe ich in meinem Mixer zu einer Paste püriert:

Meine Anmerkungen:

  • Ich habe extra keine Grammzahlen benutzt, da hier mit den Lebensmitteln, die man gerne mag, wunderbar variiert und gespielt werden kann.
  • In manchen Rezepten werden noch Sardellen zugegeben. Ich habe sie allerdings weggelassen, weil ich Angst hatte, dass es sonst zu salzig wird.
  • Eigentlich gehört auch noch Knoblauch hinein. Aus Gründen der Haltbarkeit gebe ich den aber erst hinzu, wenn ich die Paste verwende.
  • Ich habe bei meinem Experiment die getrockneten Steinpilze einfach so in den Mixer geworfen. Das Ergebnis war leider nicht der Hit, weil mein Mixer doch ziemlich mit den harten Pilzen zu kämpfen hatte. Ich fand hin und wieder in der Paste noch harte, größere Stückchen. Bei mir ist das zum Glück kein Problem, da ich sie eh "nur" zum Kochen verwende, aber das nächste Mal werde ich versuchen, die Steinpilze vorher zu pulverisieren. Wer einen Thermomix zuhause hat, hat hier natürlich gesiegt. Da geht das super fix. (Ich habe leider keinen, wie ihr sicherlich schon geschlussfolgert habt, als ich von meinem Mixer erzählt hatte.)

Mein Fazit:

  • Super leckere Paste. Allerdings, würde ich sie weniger als Geschmacksverstärker sehen, sondern vielmehr als Würzvariante.
  • Am besten, finde ich, passt sie zu mediterranem Gemüse/Gerichten. Ich hab sie zum Beispiel mit einer Packung passierten Tomaten zusammen aufgekocht. Dann habe ich Zucchini, Auberginen, Pilze und Paprika kleingeschnitten und in eine Auflauffrom gegeben. Anschließend die Soße darüber und im Ofen mit Käse überbacken.
  • Sie eignet sich wunderbar als Kruste für Fisch und Fleisch.
  • Meine Freundin, der ich ein Gläschen abgefüllt hatte, aß sie sogar "ganz einfach" auf frischem Brot. Ihr Urteil: hervorragend.

Falls ihr euch nun gern ein wenig mehr über das Thema Glutamat und Heefeextrakt schlaumachen möchtet: Ich finde die Wikipediaeinträge als Einsteig leicht verständlich.

Umami: http://de.wikipedia.org/wiki/Umami

Glutamatunverträglichkeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat-Unverträglichkeit

Glutamat: http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat

Hefeextrakt http://de.wikipedia.org/wiki/Hefeextrakt

Sollte noch jemand Fragen haben, oder ein paar Empfehlungen zu glutamat- und hefeextraktfreien Lebensmittel haben wollen, könnt ihr euch gerne per e-mail oder über die Kommentarfunktion meines Blogs bei mir melden.

Liebste Grüße,

eure Lana

 

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