Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvester und Neujahrswünsche

Eingestellt von Lana Silny um 14:53
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Ihr Lieben, 




eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Starten könnte ich mit einem Jahresrückblick, aber ich finde, den braucht keiner und langweilen will ich euch auch nicht. Wer hier meinen Blog verfolgt, weiß sowieso, was sich in 2013 so ereignet hat und kann sich an die "Meilensteine" erinnern. Außerdem soll es hier ausnahmsweise mal nicht um mich und meine Schreiberei gehen. 

Worum dann?

Zuerst einmal um ein DANKE ... Und zwar um ein dickes, fettes Danke an

- meine Leser, ohne die erst einmal gar nichts gehen würde. Ohne euch hätte ich wohl kein zweites Buch herausgebracht und würde nun nicht an der Fortsetzung meines Debutromans sitzen. 


- an all die lieben Blogger, die ich kennenlernen durfte. Ja, natürlich ging mir jedes Mal ein wenig die Muffe, wenn ich ein Rezensionsexemplar verschickt habe. Man will ja schließlich, dass das "Baby" gefällt. Auch wenn man weiß, dass das theoretisch gar nicht möglich ist. Kein Buch gefällt jedem. Ich freue mich sehr, dass ich eure Bekanntschaft machen durfte, ihr konstruktive Kritik verteilt und ihr mich so lieb unterstützt habt. Und bis jetzt kamen meine Bücher ja auch immer gut davon - das freut mich natürlich noch zusätzlich!


- zwei ganz besondere Bloggerinnen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und auch ein bisschen besser kennenlernen durfte. Eine von den beiden kürte sogar meine Satojerin zu einem ihrer Lieblingsbücher und mittlerweile
steht es in ihrem "Lieblingsbücher-Regal" zuhause. Was soll man denn dazu sagen? Da fehlen einem als Autorin die Worte, denn das ist das Schönste, was man sich überhaupt vorstellen und zurückbekommen kann! Mein Herz wurde schwer - allerdings nur vor Freude. 

Danke, dass ihr beide mich seither so lieb unterstützt und so ehrlich seid. Und das alles "nur", weil euch mein Buch und mein Stil gefiel und wir dann auch merkten, dass es zwischenmenschlich passt.


- an meine eWriterskollegen, mit denen die Zusammenarbeit unheimlich viel Spaß macht. Und nicht nur das: Ich habe Autorinnen und Autoren getroffen, die einander unterstützen. Ganz ohne Konkurrenzkampf oder Stutenbissigkeit. Jeder hilft jedem und gemeinsam versucht man Ziele zu erreichen. Das ist wundervoll und ich bin froh, mich der Community angeschlossen zu haben. 




- nicht zuletzt danke ich natürlich meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden. Ihr unterstützt mich alle so lieb, obwohl ihr unzählige Male von mir mit meinen Büchern genervt wurdet. Egal, ob im Schreibprozess, oder nach der Veröffentlichung. Manchmal lebe ich in meiner  ganz eigenen Welt - in einer Art Paralleluniversum - und ihr ertragt es :-) Danke dafür, dass ihr nicht wahnsinnig wurdet. (Ganz besonders Herr Silny, der sich jeden einzelnen Tag mit mir und meiner Parallelwelt auseinandersetzen muss) ;-)



So, und jetzt geht es ans WÜNSCHEN ...


Jedes Mal, wenn es darum geht, anderen Personen etwas für das nächste Jahr zu wünschen - sei es nun an einem Geburtstag oder einem Jahreswechsel - werde ich nachdenklich. Ich überlege mir dann inständig, was ich dieser Person
gerne wünschen möchte. Natürlich fallen mir sofort Dinge ein wie: Nur das Beste, Gesundheit, Erfolg im Beruf, Glück in der Liebe, und, und, und ... Auch wenn all dies wichtige Dinge sind, sind sie denn besonders? Sind sie vor allem persönlich? Nö - das sind sie nicht. 



Und deshalb wünsche ich euch allen für 2014 das Persönlichste und am besten Gemeinte, was ich euch nur wünschen kann: 

Ich wünsche euch das, was ihr euch wünscht!


Bleibt mir gesund und rutscht gut ins neue Jahr hinein. 

Bis bald und herzliche Grüße, eure Lana




Bildquelle für Bilder in diesem Post:http://www.sxc.hu/



Montag, 30. Dezember 2013

Lieland reads: Chaosbraut in den Neuzugängen

Eingestellt von Lana Silny um 19:56
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Bildquelle: http://lielan-reads.blogspot.de


Heute nur ganz kurz was von mir, aber ich möchte euch den Post nicht vorenthalten. Gerade hab ich mich kurz an den PC gesetzt, um noch ein wenig in meinen abbonierten Lieblingsblogs zu schmökern und was habe ich entdeckt? 

Mein neustes Büchlein (ich kann nicht anders, als es immer zu verniedlichen, weils ja "nur" 104 Seiten hat) ist bei Lielan von Lielan reads in den Neuzugängen erschienen. 

Die liebe Lielan hat sich nämlich, als sie mitbekommen hatte, dass ein neues Buch von mir erschienen ist, sofort bereit erklärt, es zu rezensieren. Ich freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren, wie sie es findet :-)

Allen noch einen schönen Abend, eure Lana

Hier gehts zum Post:

Lielan reads: Neuer Bambus für Binky und ...: ... Seelenfutter für Lielan! ♥   - Dezember ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ...

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Weihnachtsgeschichte - Ein nächtlicher Spaziergang

Eingestellt von Lana Silny um 20:26
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Marie schlich die knarzende Treppe auf ihren Zehenspitzen hinab. Sie wusste zwar, dass es nicht möglich war, das alte und hölzerne Ding unter ihren
Füßen leise  hinunterzuspazieren, aber in solchen Momenten fiel ihr immer eine Sache besonders auf: Wie laut manche Geräusche sein konnten, wenn der Rest des Hauses in seinen Federn lag. Ein Lächeln machte sich auf ihren Lippen breit, denn unwillkürlich musste sie an ihre Teenagertage denken.

Unten angekommen, verweilte sie einen Augenblick am Aufgang, spitzte die Ohren und ließ ihren Blick erleichtert durch den stockdunklen Eingangsbereich des Hauses gleiten. Nein, sie hatte mit ihrer Aktion niemanden geweckt, alle schienen noch friedlich zu schlummern. Grinsend schüttelte sie den Kopf über sich selbst und fischte ihren dicken Daunenmantel von der Garderobe. Als sie in die klirrende Kälte trat, atmete sie tief durch und genoss, wie sich die kühle Luft in ihrer Lunge breitmachte. Sie rieb ihre frierenden Hände ein wenig aneinander, blies etwas warmen Atem in ihre Handflächen und griff in ihre Manteltasche. Triumphierend hielt sie Handschuhe und Mütze in der einen Hand, in der anderen einen selbst gestrickten Schal. Sie zog alles an, kuschelte sich in ihre Jacke und blickte in den nächtlichen Himmel. Sie konnte es selbst kaum glauben, dass sie, ein eigentliches Murmeltier, das jede Minute Schlaf für gewöhnlich auskostete, um diese Uhrzeit wach war. Nicht nur das, sie wollte doch tatsächlich freiwillig hinaus in die noch schlafende Welt. Sie konnte sich nicht einmal erklären, warum sie zu einer Uhrzeit, in der die meisten Menschen noch tief schlummerten, den Drang hatte, im Schnee herumzuspazieren. Vielleicht, weil sie an normalen Arbeitstagen genau um diese Uhrzeit heim kam? Vielleicht war es aber auch die besondere und magische Stille, die die Winternächte so mit sich brachten. Schon als Kind hatte sie davon nicht genug bekommen.

Das muss der Stress der letzten Wochen sein. Schlafstörungen. Jawohl, das ist es! So versuchte sie sich in Gedanken ihr eigenes Verhalten zu erklären. Lächelnd stapfte sie gemächlich durch den Schnee und lauschte dem knirschenden Geräusch, das das grelle Weiß unter ihren Stiefeln verursachte. Sie ging den schmalen Weg vor ihrem elterlichen Haus entlang und bewegte sich in Richtung Feld. Marie seufzte, denn sie spürte, wie langsam, aber sicher, alle Anspannung von ihr abfiel. Es war einfach jedes Jahr dasselbe: In der Zeit vor Weihnachten, was eigentlich besinnliche Wochen sein sollten, war der Ärger und Zeitdruck in der Arbeit am allergrößten. Und nicht nur das - schneller als sie wollte, übertrug sich diese Art von Belastung auch auf das Privatleben. Anstatt sich Zeit für den Weihnachtseinkauf zu nehmen, durch die Geschäfte zu schlendern und sich voller Freude den künftigen Geschenken für die Familie und liebe Freunde zu widmen, bestellte sie mittlerweile alles im Internet. Ihr Postler hatte in den letzten Jahren so etwas wie den Status ihres persönlichen Weihnachtsmanns eingenommen und ehrlich gesagt fehlte nicht mehr viel, dass die beiden sich duzten. Das war eine Entwicklung, die Marie so gar nicht gefiel, denn sie fühlte sich um den Zauber der vorweihnachtlichen Zeit beraubt.
Auf eine Sache allerdings freute sie sich dennoch jedes Jahr: Wenn sie sich am 23. Dezember auf zu ihren Eltern in den beschaulichen Südschwarzwald machte und dort ihre komplette Familie traf. Das war der Zeitpunkt, an dem Weihnachten quasi über sie hereinbrach. Zwar mit Vorankündigung, aber trotzdem auf eine seltsame Art jedes mal von neuem überwältigend.

Von dem Moment an, wenn sie ihren kleinen Wagen die Einfahrt ihrer Eltern hinaufsteuerte, sie das weihnachtlich geschmückte Haus sah, ihre Mutter sie strahlend empfing und sie im Wohnzimmer den festlich geschmückten Christbaum erblickte, war Weihnachten für Marie. Dann ging ihr Herz auf. Egal, was in den elfeinhalb Monaten des Jahres davor passiert war. Sie fühlte sich wohl, behaglich und geborgen, was nicht nur daran lag, dass sie nach Hause kam, sondern vor allem am Fest an sich und den Erinnerungen, die sie damit verband. Dieses Jahr lagen besonders harte Monate hinter ihr. Da war die Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten, die sie sehr mitnahm. Dann ihr Umzug, den sie in kürzester Zeit zu bewerkstelligen hatte, ein paar persönliche Probleme und natürlich immer ihr Job, der sein Schatten über jegliches Privatleben warf. Das, was sie allerdings am meisten knabbern ließ, war wahrlich ihre Trennung. Natürlich hatte sie das ganze Dilemma auf eine bestimmte Art und Weise vorhergesehen, aber dass Sven sie tatsächlich betrügen musste? Und dann auch noch mit diesem dahergelaufenen Flittchen, nur weil sie ihm schmeichelte? Sie glaubte ihm sogar, dass er seine Affäre nicht liebte. Selbst, dass sie ihm nicht einmal etwas bedeutete und dennoch kam für Marie eine Versöhnung oder gar ein Neuanfang niemals in Frage. Auch wenn Sven das unbedingt wollte. Verzeihen? Oh ja, das konnte sie hervorragend - darin war sie geübt. Nicht nur, was Sven betrifft. Aber vergessen? Das funktionierte niemals und genau das war der Grund, warum sie vor ein paar Monaten einen Schlussstrich gezogen hatte. Unter Sven und unter ihre altes Leben. Sie wollte eine neue Marie, ein neues Leben. Aber ob ihr das wirklich gelang? So einfach? Ehrlich gesagt hatte sie keine Ahnung.

Völlig in Gedanken verloren wanderte sie immer weiter, bis sie plötzlich stehen blieb und sich verwundert umschaute. Es war noch immer Nacht, aber sämtliche Häuser waren aus ihrem Blickfeld verschwunden. Sie befand sich mitten auf den Feldern. Es war nicht so, dass sie das erschreckte, denn eigentlich hatte sie genau das vorgehabt, aber dass sie bereits mindestens fünf Kilometer in der klirrenden Kälte gegangen war, überraschte sie doch sehr. Sie fröstelte nicht einmal - ganz im Gegenteil. Je länger sie ging, desto wärmer wurde ihr, desto befreiter fühlte sie sich. Von allem. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und schaute in den nächtlichen Himmel. Es begann zu schneien! Sie beobachtete die Schneeflocken, die auf sie zugerauscht kamen, öffnete unwillkürlich den Mund und war angesichts des Anblickes, den sie gerade bot, froh, dass sie mutterseelenalleine war. Sie zog ihre Mütze ab und schüttelte ihre Haare. "Zum Teufel mit der Frisur, hier sieht mich doch sowieso keiner", sprach sie mit sich selbst und fuhr sich durch ihre dunklen, langen Locken.

Sie wollte spontaner werden. Und lockerer. Sie wollte das Leben genießen! Marie hielt kurz inne. Wollte sie das wirklich? Das hieße, dass sie von einigen ihrer Glaubensgrundsätze, die sie sich in den letzten Jahren selbst auferlegt und danach gelebt hatte, ablassen musste? Sie lächelte und nickte sich selbst zu. Und wie sie das wollte! Und nicht nur das - die Gedanken und Wünsche, die ihr gerade durch den Kopf huschten, waren doch wunderbare Vorsätze für das neue Jahr. Sie konnte sowieso nie verstehen, warum Neujahrsvorsätze immer etwas mit Selbstkasteiung und Verzicht zu tun haben mussten. Die meisten wollten abnehmen, gesünder leben, mehr Sport machen oder irgendwelche schlechte Angewohnheiten abgewöhnen. Wieso wollte sich denn niemand auch einmal etwas gönnen? Taten das denn nicht sowieso alle viel zu wenig? Zufrieden mit ihrem Entschluss, warf sie sich in den Schnee und hinterließ einen Schneeengel.

Als sie wieder aufschaute, blieb ihr fast das Herz stehen. Augen, die ein derartig 
helles Blau besaßen, wie Marie es noch niemals in ihrem Leben gesehen hatte, schauten vergnügt, fast belustigt in ihre. Eine männliche Hand, die sich allem Anschein nach an einem sehr muskulösen und durchtrainierten Arm befand, packte sie am Handgelenk und zog sie zu sich hinauf. Marie blinzelte, als sie dem Fremden ins Gesicht blickte, denn eigentlich sah sie nichts. Die schönen, lächelnden Augen waren das einzige, was sie von ihm erkannte, der Rest verbarg sich unter einem schwarzen Motorradhelm. Perplex trat sie einen Schritt zurück und hielt nach seinem Gefährt Ausschau. Da stand es. Genauso schwarz, wie sein Fahrer eingekleidet war. Nicht nur das hatten sie gemeinsam. Auch die sportliche Ausstrahlung vereinigte sich in beiden wieder. Das einzige, was Marie in diesem Moment allerdings durch den Kopf spukte, war, warum sie den Fahrer nicht vorher bemerkt hatte. Es war mitten in der Nacht und mucksmäuschenstill. Um sie herum nichts als Feld und sie hörte nicht einmal ein sich näherendes Motorrad?

 Sie musste überarbeiteter sein, als sie es zugab! Dann widmete sie sich erneut ihrem Gegenüber. Viel zu mustern gab es ja nicht, da der Motorradfahrer noch immer nicht seinen Helm abgezogen hatte und auch keine Anstalten machte, dies zu tun. Eines allerdings fiel ihr sofort auf. Die sportliche Figur des Mannes, die unter dem ledernen Anzug steckte. Sie war sich sicher, dass das, was sich darunter befand, ohne großartige Korrekturen sofort auf die Werbetafel für Unterwäschefirmen befördert werden konnte. Durch ihren Beruf war es ihr möglich, derartiges sofort abschätzen, schließlich war sie ständig von solchen Schönlingen umgeben. Egal, ob als Kunde oder Mitarbeiter. Oberflächlichkeit in Perfektion - genau das kennzeichnete diese Männer und zwar in jeglicher Hinsicht. Sie wusste es nur zu gut und ihre Meinung basierte auf so manch schmerzhafter Erfahrung.
Marie schluckte. Vielleicht war ja ihre Arbeit ja der Grund, warum sie sich immer "spezielle" Männer aussuchte? Sven war wirklich keine Schönheit, eher ein Charakterkopf mit Ausstrahlung, der dennoch ein Selbstbewusstsein hatte, als würde er Brad Pitt in nichts nachstehen. Ein Räuspern riss sie aus ihren Gedanken.

Marie blickte den Mann, der sich mittlerweile aufs Motorrad gesetzt hatte, überrascht an. Sie gab es auf, sich zu fragen, woher er kam und warum er da war. Sie konnte es sich sowieso nicht erklären. Vielleicht lag es auch an den Nachwehen, die der Weihnachtspuntsch ihrer Mutter hinterlassen hatte. Vier Gläser Puntsch mit Schuss, viel zu wenig im Magen, noch weniger Schlaf und völlig überarbeitet? Jawohl, das entsprach ungefähr ihrer momentanen Verfassung. Und genau deshalb war es auch klar, warum sie ihn nicht gehört hatte. So war es - und nicht anders. Marie hatte sich ihre Erklärung gut zurecht gelegt. Was sie aber nicht verstand, war, warum der Motorradfahrer nicht abrauschte. Ganz im Gegenteil - er saß ziemlich machohaft auf seiner Maschine, blickte Marie in die Augen und deutete auf den Sitz hinter sich.

Sie runzelten die Stirn. Wollte er etwa? Sie konnte es nicht glauben! Nein! Na ganz sicher würde sie das nicht. Was bildete sich dieser Typ überhaupt ein? Sie unterdrückte den Wunsch, sich an die Stirn zu tippen, doch ihre Körperhaltung strahlte bereits genügend aus. Zumindest so viel, dass sie genau sehen konnte, wie der Mann mit den blauen Augen eine Augenbraue hochzog und sie musterte. Natürlich würde sie sich nicht auf das Motorrad eines völlig fremden Kerls schwingen. Dazu noch einer, der einfach mitten in der Nacht mit seiner Maschine angerauscht kam und ihr nicht einmal sein Gesicht zeigen wollte. Da half ihm selbst sein beeindruckender Körperbau nicht. Dieser Mann vor ihr könnte ein wahnsinniger Mörder sein, ein Junky, oder noch schlimmer, ein langweiliger Banker. Und nicht nur das - ihr fielen im Stehgreif mindestens nochmal fünf Argumente ein, die sie darin bestätigten, dass sie seinem Wunsch nicht nachkommen würde. Marie beäugte den frechen Kerl vor ihr kritisch. Wunsch? Seiner Körpersprache nach zu urteilen, war das wohl doch eher ein Befehl als ein Bitte. Marie lief es eiskalt den Rücken hinunter.

Doch dann meldete sich ihre innere Stimme zu Wort. Hattest du nicht gerade erst gesagt, dass du ab jetzt das Leben genießen willst? Dazu gehört auch, mal etwas Verrücktes zu tun.

Hmmm ... das stimmt schon, begann sie mit sich selbst zu diskutieren. Aber ich könnte doch erst einmal langsam anfangen mit etwas wie ... hm ... Vielleicht Dienstags mein Mittwochsoutfit anziehen?

Wooohooo! Ich Rebell!  Ja wenn das so ist!  .... Sag mal, spinne ich jetzt völlig? Dienstags mein Mittwochsoutfit anziehen? Herrje, ich glaube, es steht schlimmer um mich, als ich mir eingestehe! Ich bin gefangen in meiner eigenen kleinen, perfekt organisierten und langweiligen Welt. Aber, ... , also was ist, wenn der Kerl wirklich nicht alle Latten am Zaun hat?

Papperlapp!

Ohne großartig darüber nachzudenken, was sie da in diesem Augenblick tat, schwang sie sich mit vollem Elan auf den Feuerstuhl. Sie war selbst so von ihrem eigenen Verhalten überrascht, dass sie wie angewurzelt auf dem Motorrad saß. In dem Moment, als ihr geheimnisvoller Begleiter den Gasdrehgriff nach vorne bewegte und mit ihr davon rauschte, schaffte sie es gerade noch, sich an ihn zu klammern. Marie schloss die Augen. Sie hatte ganz vergessen, wie abgöttisch sie es liebte, Motorrad zu fahren.  Sicher, sie hatte niemals gewagt, sich dem Wunsch ihrer Mutter zu widersetzen und selbst den Führerschein gemacht, aber noch bis vor ein paar Jahren nutze sie jede Chance, um bei ihren beiden Brüdern mitfahren zu können. Doch dann trat Sven, der Inbegriff von Spießigkeit in ihr Leben. Natürlich konnte er Motorräder nicht leiden und somit war ihre einstige Leidenschaft in Vergessenheit geraten. 
Ihr rauschte der Wind durch die Haare und sie spürte den kalten Luftzug, der ihr über ihr Gesicht fuhr. Sie trug keinen Helm, was sie für gewöhnlich dazu veranlasst hätte, den Fahrer der Maschine unter Mordandrohnung dazu zu bringen, das Gefährt anzuhalten und sie herabsteigen zu lassen. Aber heute? Natürlich verschaffte ihr ihr eigenes, unverantwortliches Verhalten ein mulmiges Gefühl im Bauch, aber sie wischte es kurzerhand beiseite. Heute war auf seltsame Art und Weise alles anders und wahrscheinlich war das Fahren ohne Helm da noch weitaus ungefährlicher, als zu einem völlig fremden Mann aufs Bike zu steigen. Sie wollte sich heute einfach mal keine Sorgen machen. Sie wollte etwas verrücktes tun - darüber ärgern würde sie sich später so oder so. Denn so schnell schaffte es Marie nun auch wieder nicht aus ihrer manchmal recht spießigen Angewohnheiten hinaus.

Während die beiden in immer rasanterem Tempo durch die Felder fuhren und schließlich kurz vor der Autobahn waren, schmiegte sich Marie etwas enger an den Fahrer. So wenig sie selbst fassen konnte, was sie da tat, so sehr gefiel es ihr auch. Eigentlich veranlasste die Kälte sie dazu, sich näher an ihn heranzubewegen, aber was sie da ertastete, war auch nicht von schlechten Eltern. Komischerweise fühlte sich der Mann vor ihr sogar auf eine seltsame Art bekannt und vertraut an, dennoch war sie sich sicher, diesen Augen noch niemals im Leben begenet zu sein. Je länger sie zusammen fuhren, je stärker ihr sein Geruch in die Nase kroch, desto mehr wünschte sie sich, sein Gesicht zu sehen. Sie musste zugeben, dass sie sich kurz davor befand, vor Neugierde zu platzen. So etwas kannte sie doch sonst nicht? Und wieso spürte sie nicht einmal die Kälte? Gut, sie war ziemlich warm eingepackt, aber zumindest ihr Kopf hätte einem Eisklotz gleichen müssen.

Obwohl Marie davon ausgegangen war, dass sie sich in Richtung Autobahn bewegten, überraschte der Fahrer sie. Kurz vor seinem vermeintlichen Ziel bog er ab und fuhr mir ihr durch die schneebedeckten Serpentinen des Schwarzwalds. Marie war verwundert. Bei ihren Brüdern hätte sie wohl in der einen oder anderen Situation vor Furcht gebrüllt, aber dieser Fahrer nahm ihr auf eine Weise, die sie wieder nicht verstand, völlig die Angst. Mehr und mehr wurde Marie eines mit der Geschwindigkeit, dem warmen Körper vor ihr und der klirrend kalten Luft des Nachthimmels. Das war wohl auch der Grund, warum sie nicht bemerkt hatte, dass sie sich plötzlich vor dem Haus ihrer Eltern standen.
Marie schaute sich verwundert um. Woher wusste der Kerl überhaupt, wo sie wohnte? Hatte er sie etwa verfolgt? Mitten in der Nacht? Das konnte doch nicht sein. Völlig entgeistert stieg sie vom Motorrad ab und wollte auf das Haus ihrer Eltern zugehen, als ihr Fahrer sie am Arm packte. Erschrocken zuckte Marie zusammen und drehte sich zu ihm um. Sein Griff wurde lockerer, glitt hinunter zu ihrer Hand, die er dann ergriff und zu sich zog. Noch immer mit dem Helm auf dem Kopf deutete er ihr einen Handkuss an. Noch ein letzter, tiefer Blick, der zu Folge hatte, dass Maries Nackenhaare begannen, sich aufzustellen und ihr Körper von einem wohligen Kribbeln erfasst wurde, dann rauschter er davon. Komplett neben sich schaute sie ihm hinterher. So lange, bis er nicht mehr zu sehen war.

"Tante Marie, Tante Marie!" Ihr kleiner Neffe Jonas zerrte an an ihr. "Wach endlich auf, das Christkind war da!" Vor Aufregung völlig neben sich, zog der kleine Mann die Nase hoch und wischte sich den Rotz an seinem schicken, extra für Weihnachten gekauften neuen Hemd ab. Marie begann zu lachen.

"Lass das am besten Mal nicht deine Mama sehen. Ist es wirklich schon Abend?"

Jonas nickte mit großen Augen und begann loszuplappern. "Naja, nicht ganz. Es ist Nachmittag. Ich wollte dich wecken, aber Oma sagte, ich darf das nicht. Wenn ich es trotzdem mache, dann kommt das Christkind nicht. Oma sagte, du brauchst den Schlaf, weil du doch so viel arbeitest." Dann musterte Jonas seine Tante neugierig und fuhr fort. "Aber jetzt war das Christkind da und du musst aufstehen. Und ich habe Hunger! Aber noch viel lieber will ich endlich meine Geschenke auspacken!" Der Vierjährige strich sich über sein kleines Bäuchlein und schaute seine Tante an, als ob er kein Wässerchen trüben könnte.

"Ist ja schon gut. Ich bin in 10 Minuten bei euch unten.", lachte Marie und fuhr ihm über seine verwuschelten Haare.

Stirnrunzelnd schüttelte sie den Kopf. Was für einen bizarren Traum sie gehabt hatte. So real und dennoch so verrückt. Marie Griff zu ihrer Zahnbürste. Als ob sie, Marie Thomsen,  jemals freiwillig zu einem völlig fremden Kerl aufs Motorrad gestiegen wäre. Und dann auch noch ohne Helm!
"Pffff", machte sie, was zur Folge hatte, plötzlich hunderte von feinen Zahnpastesprenkeln dass den Spiegel im Gästebad ihrer Eltern zierten. Doch dann hielt sie inne. Allerdings die Entscheidung, ihr Leben künftig ein wenig mehr zu genießen, war eine prima Idee. Schließlich predigte ihre Freundin Larissa ihr dies bereits seit Monaten.  Für was Träume alles gut waren! Hatte sie es etwa ihrer nervigen Freundin zu verdanken, die mit ihrem Geplapper solch einen Eindruck auf Maries Unterbewusstsein ausübte, dass sie schon davon träumte? Wie dem auch war - die Entscheidung, die dabei herauskam war in Ordnung.

Als Marie das Wohnzimmer betrat, konnte sie nicht anders als lachen, denn das Bild, das sich ihr bot, war allerliebst. Ihr kleiner Neffe saß mitten in einem Berg von Geschenke und begutachtete seine Errungenschaften mit funkelnden Augen. Um ihn herum im Kreis saßen Maries Eltern, ihr großer Bruder, und somit Jonas Vater, seine Frau und Maries kleiner Bruder. Wessen Augen mehr glänzten, konnte sie nicht sagen.

"Na wenn ihr das zu unseren Zeiten nur auch mal so gemacht hättet. Die Bescherung vor dem Abendessen? Natürlich nicht. Unsereins wurde gequält so lange es ging. Bis zum Nachtisch und dem Kaffee wurden wir hingehalten. Bis selbst Oma, die die langsamste Esserin unter uns war, auch das letzten Krümelchen Kuchen aufgegessen hatte", feixte ihr kleiner Bruder Tim, auf dessen Sessellehne sich Marie niederließ und ihren Arm um ihn legte.

Ihre Mutter dachte nicht daran zu reagieren und gab nur zurück: "Na wenn Unser Töchterlein jetzt auch answesend ist, können wir ja mit der Bescherung beginnen!"
Nachdem alle ihre Geschenke ausgepackt hatten und Marie glücklich war, dass sie bei jedem ihrer Familienmitglieder richtig gelegen hatte, kam Jonas auf sie zugesprungen.

"Tante Marie, das ist noch ein Geschenk für dich! Hast du das denn nicht unter dem Baum liegen sehen?" Aufgeregt streckte Jonas ihr ein kleines Schächtelchen entgegen. "Papa sagte, da steht Marie drauf!"





Stirnrunzelnd nahm sie es in die Hand und blickte die restlichen Familienmitglieder fragend an. Das einzige, was sie zurück bekam, war ein einheitliches Schulterzucken.

"Na pack schon aus. Was ist da wohl drin?", kommentierte klein Jonas das Geschehen, "Oder soll ich?"

Langsam nahm sie die Schleife ab und öffnete das kleine Schächtelchen. Was sie dann sah, raubte ihr den Atem. In der Pappschachtel befand sich eine silberne Kette mit einem Anhänger, der die Form eines Motorradhelms besaß. Mit offenem Mund und aufgerissenen Augen faltete sie den kleinen Zettel, der unter dem Schmuck lag, auseinander.


Liebe Marie, für unsere nächste Tour - damit du auch einen Helm hast! Frohe Weihnachten, stand darauf.



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Was denkt ihr? Was hat es mit Maries Bekanntschaft auf sich?

Ich würde mich über eure Kommentare freuen!

Herzliche Grüße, Lana 

Bildquellen: http://www.sxc.hu

So langsam weihnachtet es auch bei uns ...

Eingestellt von Lana Silny um 17:38
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Mir geht es momentan wahrscheinlich wie den meisten von euch: Von wegen besinnliche Vorweihnachtszeit! Stress ist angesagt und zwar pur.

Ich könnte jetzt anfangen, sämtliche Gründe dafür aufzuzählen und im Gegenzug auflisten, was Experten empfehlen, um gar nicht erst in die "Stressfalle Vorweihnachtszeit" zu geraten. Aber nö ... mach ich nicht, denn so
oder so - ich freu mich auf Weihnachten.

Und genau deshalb habe ich heute auch angefangen, unsere Wohnung ein wenig zu schmücken. Zugegeben, viel zu spät, wenn es nach mir geht, aber ich bin stolz, dass ich es überhaupt noch geschafft habe. ;-)

Hier ein paar Fotos - und ja, selbst Herrn Silnys Soundanlage wurde nicht verschont und sein Lautsprecher hat kurzerhand ein Mützlein bekommen. Na, es ist aber auch kalt ;-) ... Allerdings keine Angst, unser Zuhause sieht jetzt nicht so aus wie in meiner Geschichte "Frau Silny sucht die Weihnachtsmuse" ;-)

Ganz liebe Grüße an alle, 

eure Lana







Dienstag, 10. Dezember 2013

Mein erstes Interview!

Eingestellt von Lana Silny um 21:07
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Heute mache ich es ganz kurz, denn ich glaube, der Link spricht für sich. Sabine von Daisy and Books fragte mich, als sie mein Buch gelesen und rezensiert hatte, ob ich denn Lust auf ein Interview mit ihr hätte. Aber na klar hatte ich das - und wie!

Was dabei heraus kam, könnt ihr hier nachlesen ... Nur so viel vorab von mir: Ihr erfahrt ein bisschen mehr über mich und meine Bücher ...

HIER GEHTS ZUM INTERVIEW

Liebe Grüße, 

eure Lana

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Eingestellt von Lana Silny um 20:49
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Für mich irgendwie ja, denn heute hab ich die zweite 5-Sternerezension von einer Bloggerin für meine "Chaosbraut" erhalten.

Vieeeeeeeeeeeeeeelen Dank an Sabine Creutz von Daisyandbooks für die WUNDERVOLLE Rezi! Ich freu mich wirklich so!


Wenn ihr Lust habt, dann schaut doch einfach mal auf Sabines schönem Blog vorbei ...

DAISYANDBOOKS



Quelle: http://daisyandbooks.wordpress.com






Liebe Grüße,

 Lana

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Chaosbrauts erste Bloggerrezi!

Eingestellt von Lana Silny um 19:22
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Na das war vorhin aber eine Freude, als ich Bescheid bekommen habe:
 

Wie ihr ja vielleicht wisst, hatte ich ein Gewinnspiel zur Veröffentlichung von  "Chaosbraut" ins Leben gerufen und man konnte je eines von drei signierten Exemplaren gewinnen. Nachlesen könnt ihr das HIER

Viki von Vikis Bücherblog war eine der Glücklichen und hat auch schon ihre Rezi veröffentlicht. Und das, obwohl das Buch erst gestern bei ihr angekommen war!

Und was soll ich sagen? Mein Büchlein bekam sogar 5 von 5 Sternen! Ich freue mich so und bedanke mich ganz, ganz herzlich bei Viki! 





Schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei, da könnt ihr dann auch die Rezi nachlesen.
 
 
Vikis Bücherblog: [Rezension] Chaosbraut von Lana Silny


 Quelle: http://vikisbookblog.blogspot.de/

Herzliche Grüße, 

eure Lana

Freitag, 29. November 2013

Letzte Chance - Gewinnspiel + "Bloggerbonbon"

Eingestellt von Lana Silny um 16:39
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Hallo ihr Lieben, 

bis heute um 23:59 CET läuft mein Gewinnspiel (siehe Post ) noch ...

Kleine Leseprobe gefällig, damit ihr wisst, ob sich ein Mitmachen überhaupt lohnt?

Na dann nichts wie ran und einfach mal auf Amazon beim "Blick ins Buch" reinlesen... 

Und zwar HIER

Herzliche Grüße,

eure Lana

PS: Für alle Buchblogger, die am Gewinnspiel teilgenommen haben, aber leider nicht unter den Gewinnern sein werden, habe ich mir ein ganz besonderes "Bonbon" ausgedacht. Aber dazu dann mehr morgen Früh.




Samstag, 23. November 2013

Chaosbraut + Gewinnspiel

Eingestellt von Lana Silny um 12:00
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Nun ist es so weit ... 

Hier die ersten Infos zu meiner nächsten Veröffentlichung. Und nicht nur das ... Auch das Cover wird jetzt bekannt gegeben.



Wollt ihr mehr sehen?

Dann einfach *HIER (Facebook Buchseite)* klicken!

Ach so und zur Feier des Tages gleich mal ein kleines Gewinnspiel:

Wer bis 29. November 2013 um 23:59 

- die Buchseite "Chaosbraut" bei Facebook liked

- und einen kleinen Kommentar hinterlässt (damit ich euch im Falle eines Gewinns per pn anschreiben kann)

hat die Chance, eines von drei handsignierten "Chaosbraut" Büchern zu gewinnen.

Einzige Voraussetzung: Ihr müsst einen Wohnsitz in Deutschland besitzen und über 18 Jahre alt sein. Außerdem kann der Gewinn nicht in Bar ausbezahlt werden. 

Ich drücke euch die Daumen!

Herzliche Grüße

eure Lana


Samstag, 16. November 2013

Nächste Veröffentlichung

Eingestellt von Lana Silny um 13:52
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So langsam geht es an das Eingemachte, denn es ist nicht mehr lange bis zu meiner nächsten Veröffentlichung. Das Datum hatte ich ja schon beim letzten Post verraten, jetzt fehlt nur noch eins:

Der Titel ... Und hier kommt er: 


CHAOSBRAUT

Den Inhalt, sprich den Klappentext, gibt es demnächst. Und natürlich enthülle ich auch hier, auf meinem Blog, das Cover. 

Ich freue mich schon sehr auf den 30.11.2013 und bin ein wenig aufgeregt. Die Vorfreude überwiegt aber und deshalb habe ich zur Feier des Tages ein kleines Countdownwidget in meinen Blog eingebunden.

AKTUELLER STATUS:


Geschichten geschrieben: ERLEDIGT

Titel ausgedacht: ERLEDIGT

Überarbeitung der Geschichten: ERLEDIGT

Geschichten an den Korrektor schicken: ERLEDIGT

Setzen des e-books: ERLEDIGT

Setzen des Printbuches: ERLEDIGT

Buch an Testleser schickten: ERLEDIGT 

Cover: IN DER MACHE

Veröffentlichungstermin: 30.11.2013

Veröffentlichung: TO DO

Herzliche Grüße

Lana

eWriters Weihnachtspost KINDLE

Eingestellt von Lana Silny um 12:44
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AN ALLE KINDLEBESITZER:

Unsere eWriters Weihnachtspost ist jetzt auch KOSTENLOS bei Amazon und einigen anderen Ebookhändlern online.





Also los gehts: runterladen und erfreuen.  Limitiert ist dieses Angebot bis zum 31.12.2013, so lange schenken wir allen interessierten Lesern diese 16 mehr oder weniger besinnlichen Geschichten.


Hier gehts zum Download: KLICK

Schaut doch einfach auch mal bei den eWriters vorbei, wenn ihr mögt. Hier könnt ihr nämlich die Autoren des Werks kennenlernen (und natürlich noch viele mehr) ... Falls ihr also Fragen habt, die ihr schon immer mal von einem Schreiberling beantwortet haben wolltet, nur los - einfach anmelden und loslegen :-)


Herzliche Grüße

eure Lana


Sonntag, 10. November 2013

GEWINNSPIEL: Lielan reads: Lillys & Lielans gemeinsamer Lesemonat Oktober

Eingestellt von Lana Silny um 16:14
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Hah, ich hab was entdeckt! Da stöbere ich durch die von mir abbonierten Blogs und was sehe ich?

Lielan und Lilly kommentieren die von ihnen gemeinsam gelesenen (und trotzdem unabhängig bewerteten) Bücher. DIE SATOJERIN ist auch dabei. 


Und wisst ihr, was der Hammer ist? Carr hat es geschafft, Lielans Book King des Monats zu werden. ♥ 

Also noch besser kann so ein Sonntag ja nicht enden ;-)

Was das ist, der King des Monats? Bitte lest selbst ... und zwar hier:


Lielan reads: Lillys & Lielans gemeinsamer Lesemonat Oktober: OKTOBER ♥ OKTOBER ♥ OKTOBER ♥ OKTOBER ♥ OKTOBER ♥ Liebe Lesesüchtigen, heute möchten meine Blogpartnerin Lilly und ich euch unsere neust...

Ach so, und last but not least: 

Da ich mich so sehr gefreut habe, dass Carr zum Book King gekürt wurde, habe ich den beiden kurzerhand angeboten, ein signiertes Exemplar meines Debütromans "Die Satojerin" zu verlosen. 

Also, wer das Buch noch nicht gelesen hat, oder wer die Kindleversion besitzt und gerne ein signiertes Printbuch hätte: Einfach mitmachen :-D

  
Quelle: http://lielan-reads.blogspot.de/


Herzliche Grüße, 

eure Lana

Samstag, 9. November 2013

Lielan reads: Lana Silny: Die Satojerin / Rezi

Eingestellt von Lana Silny um 18:32
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Liebe Leser,


gestern ging die Rezi von Lielan vom Lielan reads Blog online und ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! Aber lest selbst ...

Herzliche Grüße,

eure Lana

Lielan reads: Lana Silny: Die Satojerin: Meine Wertung: ♥♥♥♥ ♥   Preis: 9,95€ Taschenbuch: 280 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (...


 
Quelle Foto: lielan-reads.blogspot.com 



Quelle: https://www.facebook.com/DreamingReader

Freitag, 8. November 2013

Die Satojerin in Lillys Corner Oktoberstatistik

Eingestellt von Lana Silny um 07:30
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 Hier nur eine kleine Verlinkung ... Die Satojerin ist in Lillys Corners Oktoberstatistik. Freut mich natürlich sehr und hat sie echt nett geschrieben :-) Danke!

Lillys Corner: Oktoberstatistik:

Mittwoch, 6. November 2013

Kurzgeschichten - Post Nr. 2

Eingestellt von Lana Silny um 23:26
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So, anbei ein kleines Update zu meiner geplanten Veröffentlichung - man sieht, es wird ... und die Arbeit daran hat sogar richtig Spaß gemacht. So langsam wächst die Aufregung und ich freue mich jetzt schon sehr auf den tatatatataaaaaaa... taaaaataaaaa: 30.11.2013

AKTUELLER STATUS:


Geschichten geschrieben: ERLEDIGT

Titel ausgedacht: ERLEDIGT

Überarbeitung der Geschichten: ERLEDIGT

Geschichten an den Korrektor schicken: ERLEDIGT

Setzen des e-books: 1. Überarbeitung erledigt

Setzen des Printbuches: 1. Überarbeitung erledigt

Buch an Testleser schickten: ERLEDIGT 

Cover: TO DO

Veröffentlichungstermin: 30.11.2013

Veröffentlichung: TO DO

eWriters Weihnachtspost - kostenloses ebook

Eingestellt von Lana Silny um 21:54
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Für alle, die noch eine Weihnachtsgeschichte suchen oder einfach gerne lesen: Hier bekommt ihr eine geschenkt.

http://www.neobooks.com/werk/26693-ewriters-weihnachtspost.html


Ganz ehrlich, liebe Leser: Der Download lohnt sich! Und wer mir ne kleine Freude machen will: Bitte fleißig teilen. :-) Sind ganz, ganz

tolle Geschichten von meinen lieben eWriterskollegen. (Eine Geschichte von mir ist übrigens auch mit dabei) :-)

Herzliche Grüße, eure Lana!


PS: Das Ganze sollte auch über amazon vertrieben werden, allerdings scheint das Werk noch nicht online zu sein. Nur für die Kindleleser unter euch ... 








 Bildquelle: www.neobooks.com

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Lillys Corner: Rezension Die Satojerin

Eingestellt von Lana Silny um 21:02
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Ich freue mich, denn ich habe wieder eine Rezension von einer Buchbloggerin erhalten ... Am besten schaut ihr selbst :


Lillys Corner: Rezension Die Satojerin

Ich bedanke mich herzlich bei Lilly McLeod von Lillys Corner!

Viele Grüße, eure Lana


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Autorenporträt bei xtme:phantastik

Eingestellt von Lana Silny um 19:46
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Eigentlich will ich erst mal gar nicht viel dazu sagen, sondern euch alle selbst lesen lassen, was mich heute so sehr erfreut hat.

Und zwar das hier:








Wer ein bisschen über meine Hintergründe und die persönlichen Beziehung zu meinem Debutroman lesen will, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt ...

Und hier gehts weiter XTME PHANTASTIK LANA 

Viel Spaß beim Lesen, eure Lana

Mittwoch, 23. Oktober 2013

e-book: Kurzgeschichten

Eingestellt von Lana Silny um 16:07
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Da der zweite Teil meines Fantasy-Liebesromans momentan ja in der Mache ist, die Veröffentlichung nun aber doch ein wenig länger dauern wird als geplant, kam mir folgende Idee:

Ich werde noch dieses Jahr ein e-book mit Kurzgeschichten veröffentlichen. Mehr darüber werdet ihr natürlich auf meinem Blog erfahren und ich würde mich freuen, wenn ihr Lust habt, mich von nun an bei allen Stadien bis zur Veröffentlichung hier auf meinem Blog zu begleiten. 


Fangen wir mit den ersten Infos an:


- Das Buch wird zwischen 5 und 7 Kurzgeschichten enthalten und sowohl als ebook als auch als Printversion herauskommen.

- Dieses Mal werden die Geschichten nicht im Genre "Fantasy" angesiedelt sein, sondern in der Rubrik Humor. Geschichten aus dem Alltag, von einer Lana, die sich selbst manchmal nicht zu ernst nimmt. Zumindest, was ihre eigenen Missgeschicke betrifft. 

(Eine schöne Beispielgeschichte hierfür wäre zum Beispiel diese Kurzgeschichte) DER SCHOKOLADENSPIESS

AKTUELLER STATUS:


Geschichten geschrieben: ERLEDIGT

Titel ausgedacht: WIRD GERADE GEMACHT (ich kann mich nicht entscheiden)

Überarbeitung der Geschichten: WIRD GERADE GEMACHT

Geschichten an den Korrektor schicken: TO DO

Setzen des e-books: TO DO

Setzen des Printbuches: TO DO

Cover: TO DO

Veröffentlichungstermin: TO DO

Veröffentlichung: TO DO

Natürlich kommen da noch einige andere Schritte dazwischen / dazu, aber das würde dann doch zu sehr ins Detail gehen und langweilen will ich euch ja schließlich auch nicht. Weder in meinem Büchern noch auf meinem Blog.

So, und jetzt mache ich mich mal wieder an die Arbeit, denn sonst wird das mit der Veröffentlichung in 2013 nichts mehr :-)

Herzliche Grüße

eure Lana

PS: Was ganz Wichtiges, das mir gerade noch dazu einfällt:

Hättet ihr Lust, mitzuentscheiden, wie ich das ebook nennen soll? 

Es stehen zwei Titel zur Auswahl. Ich habe einen Favoriten, trotzdem würde ich gerne noch Meinungen von euch Lesern hören. Wäre das was für euch? Kommentare, ob ich diese Abstimmung überhaupt ins Leben rufen soll, sind willkommen!


Meine Woche in Bildern

Eingestellt von Lana Silny um 15:29
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Da ich ja aufgrund meiner Handgelenke noch immer nicht soooo megamäßig in die Tasten hauen kann darf, bleibt ein wenig Zeit für andere Dinge. Zumindest am Wochenende, denn unter der Woche fordert der Brötchenjob auch gerade seinen Tribut.

Auf der anderen Seite führt die momentan ziemlich ungeliebte Situation dazu, dass ich meine freie Zeit dann doch mit den Dingen verbringe, die mir sonst noch so Spaß machen,. (Leider sind das bei mir ziemlich viele - daher bleibt immer irgendwas auf der Strecke) :-)

Aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte, also fangen wir an - tatatatataaaaa - Lanas Highlights:



 Freitag letzte Woche habe ich mich an "Schwäbischen Wibele" versucht. Den meisten müsste diese Leckerei wohl unbekannt sein. Süddeutsche Kinder allerdings knabbern die kleinen Teile ziemlich gerne. Zumindest damals, als ich noch ein Kind war - heutzutage sind sie wohl ziemlich in Vergessenheit geraten. An besagtem Freitag hatten Herr Silny und ich uns aber zufällig darüber unterhalten und schwelgten in nostalgischen Erinnerungen. Das war der
Moment, der ein absolutes "Wibele-Verlangen" in mir hervorrufte. Also stellte ich mich Nachts um 23 Uhr in die Küche und fing mit den Vorbereitungen an :-) Der Teig an sich ist einfach, die Zubereitungszeit auch - das Problem an der Sache ist eher, mit der Spritztüte solche winzig kleinen Tropfen hinzubekommen, dass das Resultat am Ende auch nach "Wibele" aussieht. Geschmeckt haben sie, allerdings trotzdem nicht so gut wie von den Zuckerbäckern hier in der Gegend. Das Rezept an sich ist nämlich geheim und letztendlich weiß keiner so genau, was die "finale" Zutat ist, die die Wibele so einzigartig macht.




Am Samstag Morgen klingelte dann der DHL Mann und überraschte mich mit einem  besonderen Paket von einer ganz lieben Menschin. :-) Jemand, die ich erst seit kurzem kenne, mir aber trotzdem schnell ans Herz gewachsen ist. Ich hatte wirklich keine Ahnung von der Überraschung und daher könnt ihr euch ja vorstellen, wie baff und zugleich happy ich war. Tja, und da trifft es sich doch super, dass ich gerade Zeit zum Lesen habe. Und Süßis? Na mit denen kann man bei mir sowieso nie etwas falsch machen ...






Ach so ja, da fehlt ja noch etwas ... Als ich mir neulich ein Brötchen für die Mittagspause belegen wollte, fiel mein Blick auf den Käse, der total empört war, dass ich tatsächlich fest vorhatte, ihn zu verspeisen. Das MUSSTE ich natürlich festhalten. Ich LIEBE solche Bilder :-)





So, das wars fürs Erste jetzt mal von mir, aber nicht, ohne euch ein kleines Geheimnis zu verraten. Mir kam eine Idee, die meine Schriftstellerei betrifft. Davon erzähle ich euch allerdings entweder später ... oder morgen ... 

Herzliche Grüße

eure Lana








Sonntag, 13. Oktober 2013

Mein Buch auf der Frankfurter Buchmesse - Teil 2

Eingestellt von Lana Silny um 20:39
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Heute mal ein etwas kürzerer Post, denn mir fehlen wirklich die Worte - ich bin überwältigt. Liebe Leser meines Blogs, genießt diesen Moment, denn dass ich nicht weiß, was ich sagen soll, kommt definitiv ziemlich selten vor. 

Aber ... die lieben eWriters haben mein Buch auf der Frankfurter Buchmesse gefunden. Direkt unter den Büchern von Andreas Eschbach :-)




Quelle: eWriters (www.ewriters.eu)

Wie ein großes Kreditkartenunternehmen es beschreiben würde:

Papyrus Autor: 169,00EUR
Porto für den Versand zum Papyrus Team: 2,40 EUR
Mein Buch auf diesem Bild zu entdecken: UNBEZAHLBAR!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße, 

eure Lana



Freitag, 11. Oktober 2013

Die Satojerin auf der Frankfurter Buchmesse

Eingestellt von Lana Silny um 05:30
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 Quelle: www.buchmesse.de

Ich hätte es ja niemals gedacht, aber: Mein Debütroman, "Die Satojerin", wird dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse mit dabei sein!

Ulli Ramps, der Geschäftsführer von Papyrus Autor, einer Autorensoftware, die ich zum Schreiben benutze, hat mir und anderen Autoren angeboten, unsere Werke auf der Frankfurter Buchmesse auf seinem Stand auszustellen. 

Ich finde diese Idee so toll und irgendwie schwirrt in meinem Kopf gerade das Bild einer Produktionskette umher. Der - für mich unentbehrlich gewordene - Papyrusautor steht da so ziemlich am Anfang und mein Printbuch ganz am Ende. 

Herrlich!!! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich über das Angebot von Herrn Ramps und seinem Team gefreut habe! Vielen Dank noch einmal.



Für alle, die mehr über den Papyrus Autor sowie den Messeauftritt wissen möchten: HIER gehts lang.

Herzliche Grüße, 

eure Lana


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Zwangspause

Eingestellt von Lana Silny um 20:31
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Wer meinen Blog verfolgt, wird vielleicht gesehen haben, dass es hier letzter Zeit ziemlich still war. Leider hat dies auch einen Grund, denn ich bin gezwungen, eine kleine Pause einzulegen ... Meine beiden Handgelenke sind seit fast zwei Wochen entzündet :-/

Das ist natürlich für eine Autorin, die zugleich auch noch gerne bloggt, die Höchststrafe ...

Aber was solls, ändern kann man nun nichts mehr daran, also verhalte ich mich ganz brav, nämlich genau nach den Instruktionen meines Docs. Frau Silny möchte ja so schnell wie möglich wieder zurück an die Tastatur, die ich jeden Tag stärker nach mir rufen höre. 

Aber rumgeheult wird jetzt nicht, Lana! Deshalb versuche ich stattdessen, das Beste aus der Situation zu machen und habe mich entschlossen, die PC-freie Zeit für Dinge zu nutzen, zu denen ich sonst nicht so oft komme: Wie zum Beispiel LESEN . An einer anderen Stelle in meinem Blog hatte ich ja einmal geschrieben, dass ich die absolute Leseratte bin, allerdings nicht lese, wenn ich schreibe. Tja, und der Umkehrschluss ist nun einfach: Es wird nicht geschrieben, also darf gelesen werden. Oh wie schön - da ist die Zwangspause nicht mehr ganz so bitter und in ein Buch vertieft ist man doch wunderbar von den Schmerzen abgelenkt.


Meine aktuelle Lage hat mich sogar auf die überaus einfallsreiche Idee gebracht, mir irgendwann einmal eine Sprachsoftware für meinen PC anzuschaffen. Das heißt, vorausgesetzt, ich gewinne im Lotto, schreibe meinen ersehnten Bestseller oder die guten Programme werden irgendwann einmal so günstig, dass sie sich ein normaler Mensch leisten kann. Wann das sein wird, steht somit also noch in den Sternen. 

An sich, mal abgesehen von den gerade erwähnten Problemchen, ist die Idee doch gar nicht mal so schlecht, oder? Somit würde ich mir dann höchsten  den Mund fusselig qutaschen, aber die Handgelenke blieben ge- und verschont. (Kommentar der Redaktion: Einige Menschen aus meinem privaten Umfeld würden nun sicherlich sagen, Mund fusselig reden, bei Lana? Das geht nicht. Ich quassele nämlich für mein Leben gerne und mein Mund kann ganz schön viel aushalten!) Und trotzdem fiel mir dann doch gleich wieder ein schwerwiegendes Argument gegen die Sprachsoftware ein, das sämtliche oben erwähnte Punkte völlig in den Schatten stellte: Herr Silny. Ich stellte mir bildlich vor, was der Arme ertragen müsste, wenn Lana stundenlang ihr neues Buch, oder ihre Kurzgeschichten vor sich hin in ihr Mikrofon quatscht. Will ich das meinem Ehemann wirklich antun? O.O 
Ich glaube, momentan bevorzugen wir beide noch die "traditionelle" Art zu schreiben. Sicherlich - wir haben verschiedene Gründe dafür, aber das macht ja nichts!

Und was habe ich sonst noch so gemacht? Hmmm ... Im Brötchenjob schuften ging dank Headset und gefühlten 1000 Anrufen, die ich getätigt habe, anstatt dementesprechende e-mails zu schreiben, ganz gut. Allerdings war das extrem zeitaufwendig und trotzdem ist eine Menge liegengeblieben. Sachen, die ich nicht mit meiner "Schwertgosch", wie man im Schwabenland sagt, erledigen kann. Lustig wird das Ganze immer nur dann , wenn ich in China, Indien oder in den USA anrufen muss. Der Knackpunkt liegt nicht in der Sprache, denn auch meine Chinesischen und Indischen Kollegen sprechen prima Englisch. Vielmehr liegt die Herausforderung darin, die richtigen Personen zu der richtigen Uhrzeit anzurufen. Und auch, daran zu denken, wann genau das ist, denn das spielt ja bei den e-mails absolut keine Rolle. Die größte Herausforderung von allen ist aber, eine anständige Telefonverbindung nach China oder Indien gebacken zu bekommen. Und wenn man die mal hat, sollte man am besten ganz schnell sprechen, denn man weiß ja nie, für wie lange sie steht :-)

Außerdem fiel mir etwas ein, dass ich künftig - dann hoffentlich wieder mit gesunden Handgelenken - öfters machen könnte: Meine Woche in Bildern.

Also fangen wir damit doch gleich mal an.



 
Die süßen Benotboxen habe ich mir extra für meine Mittagspause gekauft. Ich weiß, ziemlich mädchenhaft. Manche würden sagen, kitschig. Männer bekommen vermutlich bei dem Rosanteil Augenkrebs oder einen Anfall. Aber ich - ich finde sie toll




Meine ersten Küchenkräuter, die trotz meines schwarzen Daumens gedeihen. Aus den Miniteilen, die man anfangs einmal auf meinem Blog bewundern konnte, und die ich ganz stolz geposted hatte, ist tatsächlich etwas geworden! Und deshalb habe ich mich zu absolutem Größenwahn verleiten lassen: Ich habe es doch tatsächlich gewagt, auch noch ein paar Rucolasamen und glatte Petersilie einzupflanzen. Obs was wird? We will see. 
Ach so, zu persönlichen Motivationszwecken hab ich auch auch noch ein Schälchen Kresse gepflanzt. Ist ja nicht so, dass jedes Kinderkartenkind das hinbekommt, aber egal. Ich hab mich trotzdem gefreut wie blöde, als es funktioniert hat. Und jetzt ratet einmal, was jeden Abend in unserem Salat landet, bis wir es nicht mehr sehen können?


So, jetzt wünsche ich allen Lesern eine gesunde Restwoche und einen guten Start ins Wochenende. Und bleibt mir ja gesund, hört ihr? Bei uns kursieren nämlich gerade Grippeviren und mein halbes Umfeld liegt flach. Ich hoffe, von euch hat es keinen erwischt!

Liebe Grüße

Lana




 

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